Wir über uns

Im Dienste des Aussenhandels seit 1877.

DAMALS

  • Das Unternehmen wird am 1. April 1877 gegründet
  • 1932 stirbt Carl Hartmann und sein Sohn übernimmt den Betrieb
  • 1939 stoppen alle Aktivitäten wegen des 2. Weltkrieges
  • Neustart mit Hilfsgütern aus den USA und Aufbau einer internationalen Überseespedition


Mehr über die Geschichte von Carl Hartmann erfahren ...

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  • Sitz in Bremen, weltweit aktiv
  • Über 50 Mitarbeiter
  • Fokus auf Import- und Exportverschiffung
  • AEO bescheinigt
  • 5. Inhabergeneration
  • Mitglied in verschiedenen Verbänden
  • Ausbildungsbetrieb

Carl Hartmann Geschichte

Vom Frachtensegler zum Containerriesen

Die Bremer Fachspedition Carl Hartmann GmbH & Co. KG konnte am 01. April 2002 auf 125 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Dienste des deutschen Außenhandels zurückblicken. Diese Zeitspanne steht auch für die rasanteste Entwicklung des Welthandels und der Schifffahrt in der Geschichte der Menschheit. Die Firmengründung am 1. April 1877 durch den in Baltimore geborenen Kaufmann Carl Hartmann fiel in der Phase wirtschaftlichen Aufschwungs als Folge der 1871 vollzogenen Reichseinigung. Immer größere Dampfschiffe wurden in Dienst gestellt, die Zahl der bis dahin gebräuchlichen Frachtensegler ging ständig zurück. Gleichzeitig stieg die Nachfrage aus Übersee nach deutschen Produkten, auch eine Folge der vielen Auswanderer, die ihr Glück in der neuen Welt gesucht und gefunden hatten.

Gestützt auf seine guten Verbindungen nach Nordamerika gelang es Carl Hartmann in wenigen Jahren, sein junges Unternehmen auszubauen. Der Speditionsbetrieb entwickelte sich so erfolgreich, dass die Firma vor dem ersten Weltkrieg einer der größten Bierverlader in Richtung USA war. Vor allem bayrische und tschechische Biere wurden per Schiff über den großen Teich transportiert. Daneben wurden erfolgreiche Beziehungen zu Firmen in Indien, Südafrika und Fernost geknüpft.

Zwischen den beiden Weltkriegen blühte insbesondere das Geschäft mit China, Japan und Singapur. Nach dem Tode von Carl Hartmann im Jahre 1932 übernahm sein Sohn Adolph Hartmann die Firma. Dieser war nach längeren Aufenthalten in USA und Brasilien 1931 in die väterliche Firma nach Bremen zurückgekehrt. Der Kriegsbeginn 1939 beendete zwangsläufig alle Aktivitäten der Firma. Bei einem der ersten Luftangriffe im Jahre 1942 wurde das eigene Bürohaus in Bremen vollkommen zerstört. Nach Kriegsende galt es zunächst, die unterbrochenen Verbindungen zu überseeischen Geschäftsfreunden wieder aufzunehmen. Die deutsche Handelsflotte war weitgehend zerstört und ein nennenswerter Exporthandel existierte noch nicht. Allerdings gab es umfangreiche Hilfslieferungen aus USA, die in Mitteleuropa zu verteilen waren. In Zusammenarbeit mit amerikanischen Partnern engagierte sich die Firma Carl Hartmann erfolgreich in diesem Bereich.

Erst nach der Währungsreform 1948 konnte man daran denken, sich wieder im klassischen Bereich der Überseespedition zu betätigen. Unterbrochene Geschäftsverbindungen zu namhaften Kunden und Geschäftspartnern der Vorkriegszeit konnte reaktiviert werden. Langjährige Mitarbeiter kehrten in “ihr“ Unternehmen zurück und begannen tatkräftig mit dem Wiederaufbau des Verschiffungsgeschäftes. Dazu gehörte Johannes Rübke, der schon 1927 als Lehrling in der Firma begonnen hatte.

Es folgten erfolgreiche Aufbaujahre. Dabei wurde die konsequente Konzentration auf den Bereich Überseespedition einer reinen Wachstum Politik stets vorgezogen. Schon bald konnte wieder eine Reihe namhafter Industriekunden aus der Vorkriegszeit betreut werden und amerikanische Regierungs­stellen betrauten Carl Hartmann mit der Behandlung und Verschiffung von Diplomatenumzügen von und nach Übersee. 

Als Adolph Hartmann 1974 verstarb, wurde sein früherer Prokurist und Teilhaber Johannes Rübke Alleininhaber der Firma. Der Verzicht auf Vererbung von Firmenanteilen in sachfremde Hände sollte sich als äußerst positiv für die weitere Entwicklung des Unternehmens erweisen. In den folgenden Jahren wurde ein fachlich versierter Mitarbeiterstamm aufgebaut, der teilweise aus eigenem Nachwuchs hervorgegangen ist. Spezielle Arbeitsgruppen stellten sich der Herausforderung durch die Containerisierung in der Schifffahrt und die Datenverarbeitung und bauten diese Bereiche zielstrebig aus. Der Bestand an treuen Stammkunden wuchs langsam aber beständig, nicht zuletzt eine Folge der sehr individuellen Kundenbetreuung und hohen Professionalität bei der Auftragsabwicklung.

Anfang 1978 nahm Johannes Rübke seinen langjährigen Einzelprokuristen Friedrich Schubert als gleichberechtigten Teilhaber auf. Es galt, eine Strategie für die sich abzeichnenden Veränderungen im Logistikbereich und in der Schifffahrt zu entwickeln und die Unabhängigkeit des Unternehmens zu sichern. Beide Partner waren sich darüber einig, dass eine hohe Spezialisierung und erstklassiges Fachpersonal unabdingbare Voraussetzungen auf diesem Weg sein würden. In der Folgezeit wurden neben der Industriespedition Fachabteilungen in den Bereichen Internationale Umzüge, Container-Sammelverkehre und Kraftfahrtzeug- Verschiffungen aufgebaut. Diese Aktivitäten werden überwiegend in Zusammenarbeit mit nationalen und überseeischen Speditionskollegen abgewickelt, die die Kooperation mit den neutralen Fachleuten im Deutschen Seehafen zu schätzen wissen.

Nach dem unerwarteten und viel zu frühen Ableben von Johannes Rübke im Jahre 1984 wurde das Unternehmen von Friedrich Schubert als alleinigem geschäftsführenden Gesellschafter weitergeführt. Der eingeschlagene Weg der hohen Spezialisierung auf Martktnischen erwies sich als so erfolgreich, dass man im Jahre 1996 in neue, größere Büros in der Öhlmühlenstraße umziehen musste, wo das Unternehmen bis heute ansässig ist.

Der lange geplante Generationswechsel in der Führung der Firma begann 1999 mit der Ernennung von Johann Mindermann zum weiteren Geschäftsführer und Aufnahme als Gesellschafter. Dieser war 1976 bei Carl Hartmann eingetreten, schnell zum Prokuristen aufgestiegen und einer der entscheidenden Leistungsträger für die erfolgreiche Entwicklung der letzten fünfzehn Jahre.

Ende Dezember 2002 hat sich der Senior Friedrich Schubert auf eine beratende Position zurückgezogen und die Geschäftsführung aufgegeben.

Am 1. Januar 2003 sind die langjährigen Prokuristen Hermi Dopmann und Andreas Soller als Gesellschafter aufgenommen und zu Geschäftsführern berufen worden. Beide Herren verfügen über hohe fachliche und menschliche Kompetenz und werden die Firma Carl Hartmann zusammen mit Herrn Mindermann in die Zukunft führen.

WIR ÜBER UNS

Die Bremer Fachspedition Carl Hartmann

Als der Bremer Kaufmann Carl Hartmann 1877 eine Speditionsfirma gleichen Namens in Bremen gründete, konnte er nicht absehen, was sich daraus entwickeln würde. Er wäre sicher stolz darüber, dass sein Unternehmen alle Herausforderungen des vergangenen Jahrhunderts erfolgreich bestanden hat.

Heute gehört die Firma Carl Hartmann GmbH & Co. KG zu dem relativ kleinen Kreis unabhängiger Überseespeditionen, die Maßstäbe für professionelle Dienstleistung und individuelle Kundenbetreuung setzen. Voraussetzung hierfür ist ein Team von hochmotivierten Mitarbeitern, die entweder aus eigenem Nachwuchs                    

stammen oder seit vielen Jahren für unser Unternehmen tätig sind. Die Geschäftsleitung liegt in den Händen von Johann Mindermann, Hermi Dopmann und Andreas Soller. Alle Herren sind auch Gesellschafter und vertreten die fünfte Inhabergeneration.

Das Management

 

Die Geschäftsführer Johann Mindermann, Hermi Dopmann und Andreas Soller leiten die Firma seit 1. Januar 2003 bis heute (hier mit den beiden Prokuristen Barbara Wilke und Harm Meierdirks).

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